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FRAUEN. AN. DIE. MACHT. Wie man mit Feingefühl, Leidenschaft, starkem Willen und Mut die Welt zum besseren verändert...

…dass zeigen wir in unserem heutigen Blogbeitrag zum #weltfrauentag anhand von drei herausragenden, weiblichen und afrikanischen Persönlichkeiten:

 

Wangari Maathai

Geboren: 1940 in Kenia

Gestorben: 25.1.2011 in Nairobi

 

Mama Miti - Mutter der Bäume

 

Wangari Maathai auch Mama Miti (Mutter der Bäume) genannt zählt zu den den bekanntesten Umweltaktivistinnen Afrikas. Im Jahr 1977 gründete Sie das Aufforstungsprojekt GREEN BELT MOVEMENT und pflanzte zusammen mit den Mitgliedern der Grüngürtel-bewegung ca. 30 Mio. Bäume. Nachdem britische Farmer ein Großteil des Waldbestandes gerodet hatten erkannte Wangari sehr früh dass das Pflanzen neuer Bäume in vielerlei Hinsicht positive Früchte für Natur, Mensch, Tier und das Gemeinwohl tragen wird. Fruchtbare Böden, Brennholz, Nahrung für die Tiere und ein Einkommen für die bisher arbeitslosen Baumpflanzer/innen:

 

„When we plant trees, we plant the seeds of peace and seeds of hope“

 

Dieser Leitspruch zieht sich wie ein roter Faden durch die Lebensgeschichte von Mama Miti. Mit Ihrem Kampf für die Umwelt, den Problemen der Frauen und für die Demokratie wurde sie im Jahr 2004 als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Als Gründerin der „Green Party“ setzte Sie auch ökologische Maßstäbe in der Politik. 2002 wurde Sie bei den ersten freien Wahlen in Kenia als grüne Politikerin ins Amt gewählt. Wangari hatte in Ihrem Leben mit vielen Rückschlägen, beruflich wie privat, zu kämpfen. Am 25. September 2011 verstarb Sie im Kreise der Familie an den Folgen einer Krebserkrankung. Doch der grüne Gedanke und die Umweltarbeit des Green Belt Movement lebt auch heute noch weiter.

Weitere Informationen:

www.greenbeltmovement.org

 

Aminata Traorè

Geboren: 1947 in Mali

 

Autorin, Menschenrechtsaktivistin, Koordinatorin des Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und ehemalige Kultur- und Tourismusministerin von Mali: die Globalisierungsgegnerin Aminata Traorè kämpft seit vielen Jahren an verschiedenen Fronten. Im Zuge der Kolonialisierung ihres Geburtslandes Mali musste Sie sich schon in jungen Jahren mit den Themen „Unterdrückung“ und „Ausbeutung“ westlicher Einflussmächte auseinandersetzen. Sie verurteilte die französische Intervention mit anschließendem Militärputsch in Ihrem Heimatland Mali im Jahr 2012 scharf und die neoliberale Wirtschaftspolitik entwickelter Länder ist Ihr ein großer Dorn im Auge!

Ihr unermüdlicher Einsatz für Menschenrechte und das Anprangern von Genitalverstümmelung brachte Ihr im Jahr 2018 den Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ein. 2012 gründete Sie die Stiftung "Gnitresor" die sich mit Ihren Büchern in Schulen gegen geschlechterbasierte Gewalt einsetzt. 

 

Als anerkannte Kapitalismus-Kritikerin und Schriftstellerin wird Sie auf vielen internationalen Konferenzen geschätzt. Ihre bisher erschienenen Werke: L´eteau (1999), L´Afrique humilièe (2008) & L´Arique Mutilièe (2012)





Dr. Sylvia Tamale

Geboren: 1967 in Uganda

Die ugandische Bürgerrechtlerin und leidenschaftliche Menschenrechtsaktivistin Dr. Sylvia Tamale setzt sich als überzeugte Feministin für die Rechte von Homosexuellen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern ein. Ihr globaler Kampf für Gleichberechtigung machte Sie international bekannt und wurde mit dem „Akina Mama wa Afrika“ Award ausgezeichnet. Neben Ihrer Tätigkeit als promovierte Rechtsprofessorin an der Markerere Universität in Uganda ist Sie auch als Schriftstellerin aktiv. In Ihren veröffentlichten Büchern „African Sexualities: A Reader“ (2011) und „When Hens Begin To Crow: Gender And Parliamentary Politics In Uganda“ (2018) gibt Sie aus unterschiedlichen Perspektiven Einblick in die Gefühlswelt afrikanischer Sexualität und untersucht im zweiten Buch wie sich die Beteiligung von Frauen in der ugandischen Politik entwickelt hat bzw. welche Auswirkungen sich daraus ergeben haben.

 




Heldinnen im Alltag

Bei unserer Internetrecherche zum Thema "Afrikas starke Frauen" sind wir auf viele weitere weibliche Persönlichkeiten gestoßen die sich für Gleichberechtigung, Umwelt, Frieden, Menschenrechte, uvm. mit Leib und Seele einsetzen. Die Aufzählung in diesem Blogbeitrag wäre schier unendlich gewesen. Diese starken Frauen kämpfen alle für ein gemeinsames Ziel: 

"Die Welt ein kleines Stück besser zu machen"

Das verdient unseren größten Respekt und wir sind unendlich Dankbar das starke Löwinnen wie Wangari, Aminata und Sylvia trotz der vielen Rückschläge und Barrieren den Kampf weiter aufnehmen bzw. aufgenommen haben.

Natürlich dürfen wir auch nicht die wahren Heldinnen des Alltags vergessen: Frauen, Mütter und Großmütter die in Ihren Dorfgemeinschaften meist in einfachen Verhältnissen leben. Gemeinsam kämpfen diese Frauen jeden Tag sehr hart um das Überleben Ihrer Familien. Sie kümmern sich um den Haushalt, das Essen, die Kinder und um finanzielle Unabhängigkeit damit der eigene Nachwuchs die Chance auf eine bessere Bildung, Gesundheitsfürsorge und Zukunft bekommt. Ein wahrer 24/7 Job vor dem wir ebenfalls den Hut ziehen und unseren größten Respekt ausdrücken!

FRAUEN. AN. DIE. MACHT.

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